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ab 24.06.2016!

Griechische Finanzkrise und die Flüchtlinge

Die Bankenkrise und die griechische Finanzkrise haben die Schwäche der EU und des Euros auf  wirtschaftlichem Gebiet gezeigt. Auf einmal war allen bewusst, dass es keine gemeinsame EU-Wirtschaftspolitik gab, keine Sicherheitsmechanismen für den Euro, keine Bankenkontrolle usw. Alle besonnenen Politiker und Wirtschaftswissenschaftler, die 2010 ein gemeinsames Vorgehen der EU- Länder und eine Vertiefung der EU verlangten, wurden leider nicht gehört.

 

Das Motto, besonders in Deutschland, lautete, keine gemeinsame Finanzpolitik, keine Eurobonds,  jedes EU-Land soll seine Probleme allein lösen, koste es was es wolle. Wo das hingeführt hat, sehen wir heute in Griechenland.  Eine im Verhältnis zur EU kleine  Finanzkrise, die mit einer gemeinsamen EU-Politik beherrschbar gewesen wäre,  ist so zu einer Existenzkrise der EU geworden. Griechenland ist zum Spielball des Finanzkapitals geworden und große Teile der griechischen Bevölkerung sind verarmt.

 

Heute sind wir Zeuge der gleichen Politik auf einem anderen Gebiet, der Flüchtlingskrise.
Auch hier sehen wir, dass ein für die Gesamt-EU leicht zu lösendes Problem zu einer Krise der EU geführt hat.

 

Anstatt eine gemeinsame Flüchtlingspolitik zu betreiben oder aufzubauen, einen Fond aufzubauen, mit dem alle Flüchtlinge in allen EU-Ländern versorgt werden können, anstatt feste Verteilungsquoten zu vereinbaren, eine gemeinsame Außenpolitik und gemeinsame Sicherung der Grenzen zu betreiben, sucht jedes Land seine „Rettung“ in Stacheldrahtzäunen und im Nationalismus und die EU, und besonders Deutschland, ihr Heil in fragwürdigen Vereinbarungen mit der Türkei. Deutschland, das in der Wirtschaftskrise gegen eine abgestimmte EU-Politik war, das vorher gegen die Änderung des ungerechten Dublin-Abkommens war, verlangt angesichts der Anzahl der Flüchtlinge in Deutschland auf einmal die Solidarität der anderen EU-Ländern.  Es verlangt  jene Solidarität, die es aber in der Wirtschaftskrise verweigert hat.

Die Bedrohungen für Europa werden immer größer und der Völkerhass und der Nationalismus sind in allen EU-Ländern im Vormarsch und extreme Rechte Parteien sind im Aufwind. Der europäische Traum ist nach und nach  ausgeträumt.

Wenn uns beide Krisen eins gezeigt haben, dann, dass kein EU-Land, auch wenn es relativ groß  ist,  die heutigen Probleme allein lösen kann. Wir sitzen alle in einem gemeinsamen Boot.

 

Der Stillstand der EU in den letzten 10 Jahren muss überwunden werden und die Vertiefung und Demokratisierung der EU weitergehen. Nicht Drahtzäune sind gefragt, sondern eine gerechte Flüchtlingsverteilung, nicht  Einzellösungen, sondern eine gemeinsame Sicherung der EU-Außengrenze, nicht konkurrierende EU-Staaten, sondern eine gemeinsame Wirtschaftspolitik zum Wohle aller EU-Bürger, Solidarität und nicht Egoismus, Vertiefung der EU und nicht Abschottung.  Um den Nationalismus in Europa zu stoppen, müssen wir ihm ein demokratisches und solidarisches Europa entgegensetzen.
Also mehr Europa wagen. Ein Europa der Bürger und nicht nur der Banken.   n

Die Redaktionsgruppe von Exantas

 

 

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Περιεχόμενα / Inhalt  
Της σύνταξης / Editorial  
Griechische Finanzkrise und die Flüchtlinge 3
Ιστορία / Geschichte  
Die Opfer – und nicht die Täter – sollen in der Bringschuld sein?, von Hagen Fleischer, Karl Heinz Roth, Christoph Schminck-Gustavus, Athen, Bremen 6
Das Deutsche Archäologische Institut in Athen während der NS-Zeit, von Dr. Alexandra Kankeleit, Berlin 12
Das Geheimnis des Schnee-Dibbche aus Smyrna, von Peter Völker, Gründau 20
Φιλοσοφία / Philosophie  
Για το παρόν, ως την μετανεωτερική αίσθηση του χρόνου, του Πέτρου Θεοδωρίδη, Θεσσαλονίκη 26
Η κρίση / Die Krise
Die Rolle der Medien in der Griechenlandkrise, von Vasileios Papadopoulos, Berlin
Γνώμες / Meinungen  
Το 22ο συνέδριο της Ομοσπονδίας Ελληνικών Κοινοτήτων Γερμανίας, του Διονύση Γρανά, Βερολίνο 35
Τέχνες, Πολιτισμός / Kunst, Kultur  
Η ζωγράφος Δελίνα Βασιλειάδη, επιμέλεια Κώστας Κουβέλης, Βερολίνο 36
Η ποιήτρια και φωτογράφος Ελένη Γαλάνη, επιμέλεια Κώστας Κουβέλης, Βερολίνο 46
Hellas Filmbox Berlin, von Maria Brand, Interview für diablog.eu, Berlin 51
Lebensraum, von Loukia Stefou, Athen 54
Από την Ελλάδα / Aus Griechenland  
Kastoriá, von Klaus Kumbier, Berlin 56
Οδοιπορικό στην Ίμβρο, 14-18 Οκτωβρίου 2015, του Αθανασίου Τσακμάκη, Μόναχο 68
Πολιτική επικαιρότητα / Zeitgeschehen  
Για το όνομα της Μακεδονίας, του Κώστα Δημακόπουλου, Βερολίνο 80
Über den Namensstreit „Mazedonien“, von Kostas Dimakopoulos, Berlin 83
Λογοτεχνία / Literatur
Να αναγνωρίσουμε το δικό μας ύψος – μια συνέντευξη με τον συγγραφέα Δημήτρη Νόλλα,

του Δρ. Γιώργου Μ. Βραζιτούλη, Βερολίνο

90
Μέλπω Αξιώτη, η Γυναίκα της (απ)εγνωσμένης ποιητικής ξενιτείας, της Λουκίας Στέφου, Αθήνα 94
Mélpo Axióti, Die Frau der (ver)zweifelten poetischen Fremde, von Lukía Stéfou, Athen 99
Jorgos Jannopoulos, von Niki Eideneier, Köln 104
Arzu Toker, „Kein Schritt zurück-oder…habe die Ehre Madame“, von Niki Eideneier, Köln 106
Βιβλία / Bücher  
Βιβλία που λάβαμε / Buchbesprechungen 108
Impressum 114