21. Dezember 2025

exantas #41

Von editorial team

Dezember 2025

INHALT

 Brief aus Athen – Κaki Bali

 Schwerpunktthema „Schwarze Tage“ von Arkás in deutscher Übersetzung

Comic und Übersetzung: Ta mávra von Arkás – Christina Andritsos

Der Fachbereich Traslationswissenschaft der Universität Mainz und der Arbeitsbereich Neugriechisch – Christos Karvounis

Neues aus Exantas

Jugendaustausch in Vitsa: Erinnern als Brücke der deutsch-griechischen Beziehungen – Ronald Meinardus

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

im 20. Jahr seines Bestehens legt Ihnen „exantas“ ein ungewöhnliches Themenheft vor. Es ist einem in Griechenland populären Comiczeichner und Autor gewidmet, der unter dem Künstlernamen Arkás bekannt ist. Wir veröffentlichen hier erstmals in deutscher Übersetzung einen repräsentativen Teil seiner Comicserie „Schwarze Tage“ («Tα Μαύρα»). Wenn Humor die Kunst ist, über ernste Dinge lachen zu können und andere lachen zu machen, dann sind die Comics von Arkás die Probe aufs Exempel. Mit Arkas‘ schwarzem Humor lachen wir über den Tod und die Furcht vor dem Tod.

Arkás trifft mit seinem Spott auf jeden Idealismus, seinem Zynismus und seinen zuweilen auch provokanten Anspielungen offensichtlich einen Nerv bei den Griechen und Griechinnen. Aber verstehen Deutschsprachige seinen Humor und seine griechische Komik? Wie lässt sie sich ins Deutsche übersetzen? Humor ist eine sehr ernste Sache, wenn es ums interkulturelle Übersetzen geht. Es setzt historisches Wissen über Gewohnheiten, Traditionen und Ereignisse in der Ausgangs- wie in der Zielkultur voraus und muss sicher sein, dass die Übersetzung nicht bloßstellt und verletzt. Schließlich, weil Anmerkungen und Erläuterungen nicht zu einer Comic-Übersetzung passen, muss die Übersetzung hinreichend frei und kreativ sein.

Fragen dieser Art sind Gegenstand der Übersetzungswissenschaft, aus der die vorliegende Übersetzung der Comics von Arkás hervorging. Der Schwerpunkt dieses Heftes verdankt sich der Kooperation mit dem Arbeitsbereich Neugriechisch der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, namentlich Dr. Christos Karvounis. Die Übersetzung der Comics stammt von Christina Andritsos, die sie im Rahmen ihrer Masterarbeit angefertigt hat. Ihnen beiden danken wir an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit. Unser besonderer Dank gilt Arkás, der uns die Genehmigung erteilte, seine Comics mit ihrer deutschen Übersetzung zu veröffentlichen. Arkás machte uns die Arbeit an diesem Heft lustvoller.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

Das Redaktionsteam

 

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